Gehen & Sehen - Ihre Stadtführungen in Berlin und Potsdam

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Das Berliner Regierungsviertel - Zentrum der Macht - von 1850 bis heute -

Das Berliner Regierungsviertel – von 1900 bis heute
- unter den Hohenzollern – Weimarer Republik –
3. Reich – Sitz der Bundesregierung

Inhalt dieses Rundganges ist es zu zeigen, dass die verschiedenen Regierungen und Systeme sich gerne an den gleichen wichtigen Stellen der Stadt mit ihren Repräsentationsbauten dargestellt haben. 
  • Die Gegend um den Reichstag herum, früher ein großes Botschaftsviertel  und Platz der Siegessäule – heute viel Park, Grün, Platz
  • Albert Speer wollte Berlin zur Reichshauptstadt Germania umbauen, hier sollte  seine Hauptachse, die Nord-Süd-Achse, durchgehen, wie sahen seine Pläne aus?
  • Die DDR baute als Machtdemonstration die Berliner Mauer; der Todesstreifen verlief über den Pariser Platz, als einziges Gebäude blieb das Brandenburger Tor erhalten – der Platz ist heute wieder bebaut von den besten Architekten mit Botschaften und Banken
  • Wo sich einst die Machtzentrale des Deutschen Reiches seit Mitte des 19. bis Mitte 20. Jh. befunden hat, hat man das Holocaust-Mahnmal gebaut, warum gerade dort? 

Wir beginnen unseren Rundgang im 2007 eröffneten neuen Berliner Hauptbahnhof,dem größten Kreuzungsbahnhof Europas. Von Gleis 11 hat man erstmal  einen Panoramablick auf die städtebauliche Gesamtkonzeption des neuen Regierungsviertels, des Band des Bundes, entworfen von den Architekten Axel Schulte und Charlotte Franke.

Vom Hauptbahnhof kommend überqueren dann wir die Spree und gucken uns das neue Bundeskanzleramt von außen an. Wir befinden uns dann schon im „Band des Bundes“. Die beiden anderen Gebäude dort, das Paul-Löbe- und Marie Elisabeth-Lüders-Haus, beherbergen die Büros der Abgeordneten, den großen Verwaltungsapparat und die Parlamentsbibliothek, die die drittgrößte der Welt ist. Wir schlendern dann am Reichstag vorbei, wobei Ihnen die Geschichte sowohl des Gebäudes seit 1884 als auch der jeweils dort beheimateten Parlamente unterhaltsam und informativ vorgestellt wird

(Wir besuchen nicht die Kuppel!!!).

Weiter geht es am ehemaligen Mauerverlauf (kurze Erleuterungen zum Thema Berliner Mauer) entlang zum Brandenburger Tor, wir betreten das „alte“ Berlin durch den früher nur für festliche Anlässe des Hofes reservierten mittleren Durchgang und betreten  den Pariser Platz. Z.Zt. der Monarchie und bis 1945 war das hier die feinste Adresse Berlins, hier fanden die Paraden und Feste der jeweils Regierenden statt, aber hier baute die DDR 1961 auch die Berline Mauer und den Todenstreifen. Heute gibt es hier wieder Botschaften, Banken, und wieder – das Hotel Adlon. Wir gehen durch die Akademie der Künste hindurch. Hier befand sich an gleicher Stelle die alte Akademie der Künste seit 1907, seit den 30er Jahren dann die Dienststelle von Albert Speer in seiner Funktion als Reichsrüstungsminister. Durch den Nachfolgebau, der neuen Akademie hindurchgehend, kommen wir zu dem aus 2400 Stelen bestehenden Denkmal für die ermordeten Juden Europas. An den Ausläufern dieses Denkmals befanden sich bis in die 40er Jahre des 20. Jhs. die Ministerien Preußens und des Deutschen Reiches, das bekannteste wohl der Führerbunker mit der neuen Reichskanzlei und das ehemalige Reichsluftfahrtministerium, das 1936 für den damaligen Reichsluftfeldmarschall Göring gebaut wurde. In der DDR diente es als Haus der Ministerien und nach der Wende der Treuhand. Heute beherbergt es das Bundesfinanzministerium.

Dieser Rundgang führt Sie zu den Machtzentralen der verschiedenen Regierungssysteme, die Deutschland von hier aus zu verschiedenen Zeiten regierten, sich aber immer wieder von den gleichen Stellen aus repäsentierten. Sie werden viel über die von Berlin ausgehende deutsche Geschichte erfahren.

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