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Das Scheunenviertel - jüdisches Leben und die legendären Hinterhöfe im Scheunenviertel
– Das Scheunenviertel - das mit 300 Jahren älteste noch
erhaltene Stadtviertel Berlins
– Hier ist das Zentrum des jüdischen Gemeindelebens in
Berlin mit seinen Brüchen seit von 1671 bis heute
– Beispiele der ehemaligen berühmt-berüchtigten Berliner Hinterhöfe –
heute Zentren für Kunst, Kultur, alternativen Kommerz,
start-up Unternehmen, Szene-Gastronomie, vielen Galerien,
hier finden Sie die junge kreative Berliner Modeszene und viele kleine
Designerateliers der jungen Modeschöpfer
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Auf diesem Rundgang erleben Sie die 300-jährige Geschichte dieses ältesten, im Krieg kaum zerstörten und deshalb in großen Teilen noch erhaltenen Berliner Stadtviertels.
1671 kamen die Juden nach den Vertreibungen im Mittelalter nach Berlin zurück und ließen sich hier nieder. Sie legten einen Friedhof an (1672–1827), wo auch der jüdische Philisoph Moses Mendelssohn beigesetzt wurde, sie bauten dort drei Synagogen, jüdische Schulen, ein jüdisches Altenheim, Krankenhaus und soziale Einrichtungen. Wir gehen auf Spurensuche: wo war was und was gibt es heute noch? Wir begegnen einer wechselvollen Geschichte und dem Wiederentstehen des jüdischen Lebens nach der Wende bis heute. Unser Weg für uns zur wiederaufgebauten Neuen Synagoge in der Oranienburger Straße, dem jüdischen Gymnasium in der Großen Hamburger Straße, vorbei an jüdischen Geschäften und anderen Einrichtungen der Gemeinde. Hier in der Oranienburger Straße befindet sich heute wieder das Zentrum der jüdischen Gemeinde in Berlin.
Jede größere Stadt in Deutschland hat heutzutage ein Wertheim-Warenhaus.
Wer weiß noch, dass das älteste, 1898 von dem Juden Georg Wertheim gegründete Warenhaus heute noch in der Rosentaler Straße im Scheunenviertel steht? Am Beispiel dieses Hauses bringen wir Ihnen die große Zeit der Warenhauskultur (ca. 1900 bis 1930), der reich verzierten Fassaden, der hellen Lichthöfe, repräsentativen Treppenanlagen und Eleganz nahe. Die wechselvolle Geschichte dieses Gebäudes ist typisch für viele andere Häuser dieses Viertels.
Seit Mitte des 19. Jhs. entwickelte sich durch die Industrialisierung und der dadurch bedingten Wohnungsnot die unKultur der Berliner Hinterhofanlagen. Deren schlimmste Auswirkungen befinden sich in den Arbeitervierteln Kreuzberg und Wedding. Hier im Scheunenviertel haben wir eher die schon besseren, humaneren Hofanlagen, wie Sie am Beispiel der Hackeschen Höfe sehen werden. Die Hackeschen Höfe sind mit 9 Höfen die größte Hinterhofanlage Europas. Während der Zeit der DDR sehr verfallen, entwickelten sie sich nach der Wende durch die vielen kleine kreativen Läden und start-up-Unternehmen zu einem Zentrum für Kunst, Kultur, intensivem sozialem Leben in zahlreichen Cafes, Bars und Restaurants. Heute eben ein Szeneviertel.
Wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung dieser Gegend ist die aufstrebende und zum Teil schon gut etablierte Modeszene. Hier findet 2 x jährlich eine Modemesse mit mittlerweile internationalem Ruf statt, junge Modedesigner und Modisten führen erfolgreiche kleine Läden. Diese Entwicklung ist natürlich nicht auf die Hackeschen Höfe allein beschränkt sondern trifft auf einen großen Teil des Scheunenviertel zu.
Unser Rundgang führt Sie also auch zu den pittoresk restaurierten alten Häusern und Höfen. Wir zeigen Ihnen mit Bildern das Gestern und Heute, geben Ihnen Einblicke in die Belange der Denkmalpflege und Grundstücksrückübertragungen.
Stornierung:
Stornierung ist möglich bis 24 Stunden vor dem Termin, danach müssen wir Ihnen die Plätze in Rechnung stellen. Wir bitten um Verständnis.
S-Bahnhof und Ausgang Hackescher Markt, vor Coffeemamas
2 Stunden
Normal € 9,00
Schüler/Studenten von 13 bis 27 J. € 7,00
Kinder von 6 bis 12 J. € 5,00, darunter frei
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